INTERNATIONALES SPORTMANAGEMENT | ||
Informationsabende Do, 05. August 14:00 bis 15:30 Do, 09. September 18.00 bis 19:30 Do, 16. September 18:00 bis 19:30 Di, 21. September 18:00 bis 19:30 Mi, 29. September 18:00 bis 19:30 Mi, 06. Oktober 18:00 bis 19:30 Aktuelles: Professor Dr. Blecking, ISW Business School, im SPIEGEL Interview Khedira, Boateng, Özil - nie zuvor kickten in der deutschen Elf so viele Spieler mit Migrationshintergrund. Im SPIEGEL-ONLINE-Interview erklärt der Sportsoziologe Diethelm Blecking, warum solche Karrieren jahrzehntelang in Deutschland nicht möglich waren und was der DFB dazugelernt hat. SPIEGEL ONLINE: Statt für Kohler, Matthäus, Brehme begeistern sich die Deutschen bei dieser WM für Khedira, Boateng und Özil. Niemals zuvor kickten in der deutschen Nationalmannschaft so viele Spieler mit Migrationshintergrund. Warum hat das so lange gedauert? Blecking: Die Nationalmannschaft spiegelt mittlerweile die Realität einer Einwanderergesellschaft. Zuwanderer versuchen über Leistungssport aufzusteigen und Karriere zu machen, unser Bildungssystem verschließt ihnen diese Möglichkeit leider auf vielen anderen Ebenen. SPIEGEL ONLINE: Aber warum geschieht diese Entwicklung erst jetzt? Die Gastarbeiter kamen doch schon in den Sechzigern nach Deutschland? Blecking: Das ist eine falsche Perspektive. Wir haben seit 1908 eine Nationalmannschaft und schon immer haben dort Zuwanderer mitgespielt: Abramczik, Adamkiewicz, Aogo, Asamoah, Owomoyela, Tilkowski, Trochowski… SPIEGEL ONLINE: …genug, genug, wir haben es verstanden. Blecking: Wir hatten mittlerweile über 100 Nationalspieler mit ausländischen Wurzeln, nur nahmen wir die lange Zeit nicht wahr. Jupp Posipal, der Held von '54, besaß zum Beispiel einen rumänischen Pass, und Rainer Bonhof, der Held von '74, einen niederländischen. SPIEGEL ONLINE: Dennoch hat sich aber inzwischen unzweifelhaft etwas verändert. Elf der 23 derzeitigen deutschen Nationalspieler haben einen Migrationshintergrund, in der U19 sind es sogar zwei Drittel. Warum war das nicht schon früher möglich? Blecking: Es musste erst zur Krise des deutschen Fußballs kommen, ehe sich etwas so Grundsätzliches ändern konnte. Nach dem schlechten Abschneiden bei der WM 1998 und der EM 2000 merkte man, dass ein Großteil der Talente in der Bundesrepublik unentdeckt geblieben war, ungefördert, und diese Verschwendung hat man damals unbedingt abstellen wollen. Seither ist viel passiert. Der DFB macht inzwischen eine vorbildlich professionelle Jugendarbeit, von der auch Migranten stark profitieren. Gleichzeitig gibt es auch einen gesellschaftlichen Diskurs über Integration. SPIEGEL ONLINE: Sind denn Migranten vorher an einer großen Fußballerkarriere gehindert worden? Blecking: Das ist wissenschaftlich noch nicht hinreichend untersucht worden, aber es gibt Anzeichen dafür, dass es so war. In Interviews ist immer wieder davon zu lesen, dass sich türkische Spieler in ihren Vereinen nicht ihren Leistungen entsprechend eingesetzt fühlten. Da hat wohl schon eine Art negativer Diskriminierung stattgefunden, man kann es auch Ausgrenzung nennen. SPIEGEL ONLINE: Können Sie ein Beispiel geben? Blecking: Der erste Türke in einem hochklassigen deutschen Club war ein gewisser Çoskun Ta, türkischer Nationalspieler, der mit dem 1. FC Köln im Jahr 1960 um die Deutsche Meisterschaft spielte. In der entscheidenden Partie wurde er nicht eingesetzt, obschon er zuvor hervorragend aufgelegt war. Man sagte ihm, man könne es dem Publikum nicht zumuten, einen Türken auflaufen zu lassen. Diese informellen Ausgrenzungen im Fußball gab es jahrzehntelang immer wieder. SPIEGEL ONLINE: Und das ist nun Vergangenheit? Blecking: Ich denke schon. Der DFB ist jedenfalls auf einem sehr guten Weg. SPIEGEL ONLINE: Was bedeutet der Erfolg dieser "bunten" Nationalmannschaft für das Verhältnis junger Migranten zu ihrer neuen Heimat Deutschland? Blecking: Für die, die Fußball spielen, ist diese tolle WM unheimlich wichtig. Özil, Boateng, Trochowski - das könnten Rollenvorbilder werden. SPIEGEL ONLINE: Und für die übrigen? Blecking: Entscheidend wird sein, ob wir diesen auf dem Rasen gelebten kosmopolitischen Traum in den Alltag übersetzen können. In Frankreich hat man das nach dem WM-Titel 1998 auch gehofft, es aber nicht geschafft. SPIEGEL ONLINE: Was ist zu tun? Blecking: Wir erleben jetzt eine virtuelle Gemeinschaft, alle freuen sich, Jung und Alt, Arm und Reich, das ist aber eine sehr flüchtige Angelegenheit. Es kommt daher darauf an, ob über diesen Erfolg bald schon Geschichten erzählt werden, ob es Künstler, Wissenschaftler, Journalisten geben wird, die diesen Traum des "bunten" Deutschlands in den Alltag überführen. SPIEGEL ONLINE: Wird das gelingen? Blecking: Ich bin vorsichtig optimistisch. Internationales Sportmanagement an der ISW Business School: mehr als Sie erwarten ISW - Internationales Studienzentrum Wirtschaft hat wieder einmal die Führung übernommen: ISW Business School Freiburg ist seit dem Wintersemester 2009 Kooperationspartner der äußerst dynamischen, staatlich anerkannten IB–Hochschule Berlin. Hier hat ISW exklusiv den seit über 6 Jahren höchst erfolgreich durchgeführten Studiengang “Internationales Sportmanagement” als Bachelor- Programm eingebracht. ISW Business School Freiburg ist damit einer der Anbieter im Hochschulbereich mit der längsten Erfahrung in Deutschland im Sportmanagement- Studium. Darüber hinaus hat ISW über seinen weiteren Partner, die European University Montreux, die weltweit begehrte Akkreditierung der ACBSP – Association of Collegiate Business Schools and Programs erhalten. Damit unterstreicht die ISW Business School einmal mehr deutlich ihren Anspruch: Internationalität, Qualität, Networking und Praxisnähe. Ivica Olics Mann im Hintergrund: Gordon Stipic zu Gast an der ISW Business School Der bekannteste Spieler, den Herr Stipic unter Vertrag hat, ist wohl Ivica Olic, der im letzten Sommer vom HSV zu Bayern München wechselte. Daneben gehören zu seinen Kunden Dennis Aogo (vom SC Freiburg zum HSV gewechselt) und Misimovic vom VFL Wolfburg und andere. In seinem beeindruckenden Vortrag vor Studierenden des ISW gab Gordon Stipic Einblicke in die Arbeit eines Spielervermittlers. Neben Themen wie Voraussetzungen zur Lizenz eines Spielerberaters und Vertragsbedingungen bei Spielertransfers gab Herr Stipic unterhaltsame Einblicke in den Alltag eines Spielerberaters. Von den Inhalten des Studiums "Internationales Sportmanagement" am ISW gab sich Stipic beeindruckt: Insbesondere die Bereiche Wirtschaft und Management seien es, mit denen er täglich zu tun hat. Dass man trittsicher in mehr als einer Fremdsprache sein muss, versteht sich bei seiner Arbeit von selbst. Zu gewinnen gab es auch etwas: Alle Studierenden mussten eine original schriftliche Prüfung des DFB zum Erwerb einer Spielervermittlerlizenz beantworten. Die drei besten erhalten ein von Ivica Olic signiertes T-Shirt oder werden von Gordon Stipic eingeladen zu einem Bundesligaspiel ihrer Wahl. Professoren und Dozenten Benjamin Fischer für das Fach „Sportpsychologie“ . Herr Fischer ist Diplom-Psychologe, psychologischer Psychotherapeut und Sportpsychologe. Er betreibt eine eigene Praxis, arbeitet als Sportpsychologe für den Profikader des SC Freiburg und im Olympiastützpunkt Freiburg-Schwarzwald (OSP). Prof. Dr. Diethelm Blecking das Fach „Sportsoziologie“. Professor Blecking ist Historiker und Sportwissenschaftler. Er arbeitet auch am Institut für Sport und Sportwissenschaft an der Albert-Ludwig-Universität in Freiburg und hat zahlreiche Publikationen im Gebiet der Sportsoziologie und Sportgeschichte veröffentlicht. Dr. med. Georg Huber für die Fächer Sportmedizin und Sportgeschichte. Dr. Huber ist Sortmediziner aus Leidenschaft. Er begleitet Sportler fast aller Sportarten weltweit als medizinischer Betreuer. Als Sportmediziner an der Uniklinik Freiburg ist er auch zuständig für die Olympiastützpunkte und Weltmeisterschaften vieler Brereiche. Matthias Krause für Sportmanagement. Herr Krauese ist Geschäftsführer des Badischen Sportbundes und studierter Spotler. Durch seine breite Erfahrung im politischen, vereinsbezogenen und juristischen Bereich sowie als Manager einer der größten Verbände in Deutschland bringt er beste Erfahrungen mit als Dozent am ISW. Dr. Jens-Uwe Babin für Sportmanagement. Herr Dr. Babin ist der Vater des Studiengangs Internationales Sportmanagements. Als studierter Wirtschaftswissenschaftler und Sportökonom mit einer wegweisenden Dissertation über Sportsponsoring bringt er sowohl praktische wie wissenschaftliche Voraussetzungen mit. Er ist nach Top-Managementaufgaben in nationalen und internationalen Verbänden seit vielen Jahren erfolgreich selbständig mit seiner Sportagentur baeng. Kai Schafhausen für Koordination und Studentenbetreuung. Herr Schafhausen ist dem Sport wie dem Bildungsbetrieb seit vielen Jahren eng verbunden. Als Wirtschaftswissenschaftler kann er sich bestens hineindenken in die Themen der Studierenden und Professoren/Dozenten; als Sportler in die Bedürfnisse unserer künftigen Kunden. Es gibt Sportler. Und uns. Die Sportmanager. Aufnahmegespräche und -tests sind über das gesamte Jahr möglich. Sprechen Sie uns an! Beginn November Neuigkeiten finden sie unter Info News! | ||





