Neues Geschäftsfeld: Pflegeschule Partnerschaft mit dem Kolping Bildungswerk e.V.

Nicht erst seit der Coronakrise ist der Mangel an qualitativ hochwertig ausgebildeten Pflegekräften in Deutschland offensichtlich. Für die Pflegebranche selbst manifestiert sich dieser Mangel in drei Trends:

  • Unternehmen in der Pflegebranche müssen zunehmend ihren eigenen Nachwuchs generieren
  • Es werden vermehrt Schülerinnen und Schüler zur Ausbildung in den Pflegeberufen aus dem Ausland rekrutiert
  • Die gleichbleibend hohen Ansprüche an die Träger der praktischen Ausbildung ergeben eine Mehrbelastung im pflegerischen Bereich

Vor diesem Hintergrund entwickelte das ISW zwischen 2019 und 2022 als neues, zukunftsträchtiges Geschäftsfeld eine Pflegeschule, die sowohl die einjährige Altenpflegehilfskraft, als auch die generalistische, dreijährige Ausbildung zum/zur “Pflegefachmann/-frau” umfasst sowie die Spezialisierung in der Altenpflege. Als Partner für die neu gegründete Schule haben wir das Kolping Bildungswerk e.V. gewonnen, das im Juli in die seit Ende 2021 bestehende Schule ISW Verwaltungs-GmbH als Mitgesellschafter eintritt.

Gemeinsam firmieren wir jetzt als

Kolping Fachschule für Pflege GmbH
Ein Unternehmen von ISW Freiburg und Kolping Bildungswerk e.V.

Beginn der Ausbildungen: Oktober 2022

Ziel der Ausbildung ist stets, Fach-, Methoden- und Sozialkompetenz so zu stärken, dass die Schüler/innen Bewohnern und Patienten im Pflegealltag gerecht werden. Unsere gemeinsame Zielgruppe in praktischer und schulischer Trägerschaft sind engagierte junge Menschen, die sowohl aus dem In-, als auch aus dem Ausland kommen können.

Bewerber/innen unserer Ausbildung finden ihren Weg, durch Vermittlung der Arbeitsagentur, durch unsere internationale Kooperationen und direkt über unsere Kooperationspartner der praktischen Ausbildung.

Zuschnitt und Ausrichtung des Ausbildungskonzepts zielen dabei ausdrücklich auf die oben genannten Trends ab.

- Der zunehmenden Verantwortung der Unternehmen in Bildungsfragen begegnen wir mit langfristigen intensiven Kooperationen und, wo nötig, Ergänzungen von Kursinhalten auf die Bedürfnisse der kooperierenden Pflegeunternehmen.

- Dem Umstand, dass vermehrt aus dem Ausland rekrutiert wird, begegnen wir mit unserem internationalen Netzwerk von Partnerschulen im Ausland. Eine Durchlässigkeit von Altenpflegehilfskraft zur Pflegekraft ist durch einen sog. “Unterkurs” für Schüler/innen mit nicht ausreichend schulischen Voraussetzungen für die Ausbildung in der generalistischen Ausbildung konzipiert. Dieser bietet begleitend zur Ausbildung als Altenpflegehilfskraft eine Vertiefung der Deutschkenntnisse und der Allgemeinbildung mit dem Ziel den Übergang in die generalistische Ausbildung zu bewältigen bzw. Pflegepersonal mit Migrationshintergrund optimal auf ihren Beruf in der Pflege vorzubereiten.

- Den hohen Aufwand der Träger praktischer Ausbildungen reduzieren wir durch die Gestaltung ergänzender curricularer Einheiten in die Pflegeausbildung. Fachsprachliche Fertigkeiten, Kenntnisse zum konkreten Umgang mit Pflegesoftware sowie gesellschaftlich wichtige Themen ergänzen den empfohlenen Rahmenstoffplan zur Ausbildung in der Pflege.